Institut für Klinische Pathologie und Molekularpathologie

Das Institut für Klinische Pathologie und Molekularpathologie befasst sich mit dem Erkennen von Krankheiten und Krankheitsursachen, der Krebsvorsorge, der Überwachung von Krankheitsverläufen und der Bewertung des Therapieerfolges.

Medizinische Schwerpunkte liegen in der TumordiagnostikInfektionsdiagnostik und der Qualitätssicherung.


Zielsetzung

  • Die exakte Diagnose der PathologInnen ist für die PatientInnen und behandelnde ÄrztInnen die Voraussetzung für eine optimale Therapie.
  • Vor allem bei Tumorerkrankungen wird anhand der histomorphologischen Diagnose über die ersten Behandlungsschritte entschieden.
  • Durch Untersuchung des entnommenen Gewebes oder Zellmaterials kann mit Hilfe von Spezialfärbungen, Immunhistochemie und molekularpathologischer Diagnostik (z.B. Next Generation Sequencing) die optimale Therapie ausgewählt werden. Die Prognose der PatientInnen und die Chance auf Therapieerfolg können in vielen Fällen vorab beurteilt werden.
  • Bei Infektionskrankheiten werden die Diagnose und das Krankheitsstadium bestimmt - durch Nachweis des Krankheitserregers und Bestimmung von Antikörpern.
  • Oft werden PatientInnen mit ihrer Erkrankung über einen langen Zeitraum (Wochen – Jahre) beobachtet. Gerade bei Tumor- und Infektionskrankheiten werden Vorbefunde in die aktuelle Situation einbezogen. Die PathologInnen beurteilen dabei, ob eine Therapie zum Erfolg geführt hat oder nicht, ob eine Krankheit neu aufgetreten oder abgeheilt ist.

Untersuchungsmaterialien

  • Gewebe
  • Zellmaterial
  • Blut
  • Punktate
  • Körperflüssigkeiten
  • Abstriche
  • Stuhl

 

Aus vielen Untersuchungsmaterialien wird in der Pathologie eine Anzahl von Befunden erstellt, die gemeinsam mit den klinischen Informationen die für die PatientInnen relevante Diagnose ergeben.